Zypern-Gespräche in Genf - Landkarten im UN-Tresor

Seiten legen ihre Landkarten vor

Zypern-Gespräche in Genf - Landkarten im UN-Tresor

Dritter Tag der Zypern-Gespräche in Genf beendet. Bei den Verhandlungen haben beide Seiten ihre vorbereiteten Landkarten vorgelegt. Diese Landkarten wurden in Stahl-Tresoren der Vereinten Nationen verschlossen.  Der Sprecher des Staatspräsidiums der Türkischen Republik Nordzypern, Barıs Burcu, sagte im UN-Büro in Genf, die Führer hätten in Anwesenheit des UN-Zypern-Sonderberaters Espen Barth Eide ihre Landkarten vorgelegt. Beide Führer hätten die Landkarte der Gegenseite gesehen, nun werde überprüft, ob die Landkarten der Übereinkunft von Mont Pelerin entsprechen würden. Diese Einigung sieht vor, dass die inselgriechische Seite um 28,2 % und die inseltürkische Seite um 29,2 % sich nähern. EU-Minister und Chefunterhändler Ömer Çelik, der den Prozess bewertete, sagte, man werde eine Lösung mit zwei souveränen Staaten mit zwei Gesellschaften positiv befinden, der Prozess dürfe nicht als eine Eingliederung des Nordens in den Süden stattfinden. Am heutigen vierten Tag der Verhandlungen findet eine Fünfer-Konferenz unter Teilnahme der Garant-Staaten Türkei, Griechenland und Großbritannien statt auf der die Themen Sicherheit und Garantien erörtert werden. Auf der Konferenz wird die EU als Beobachter teilnehmen. Die Konferenz wird von UN-Generalsekreter Antonio Guterres eröffnet.          



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