EU-Ratspräsidentschaft

EU-Ratspräsidentschaft von Bulgarien hat offiziell begonnen.

EU-Ratspräsidentschaft

Die EU-Ratspräsidentschaft ist mit einer Zeremonie an Bulgarien übergegangen. Bei der Zeremonie in der Hauptstadt Sofia hielt Staatspräsident Rumen Radev eine Rede.

Bulgarien habe sich in der Vergangenheit bewährt, indem es als Modell für eine Integration zwischen den Religionen diene und als Heimat des Krill-Alphabets eine Brückenrolle zwischen Ost und West übernommen. Die Spaltungsbemühungen auf dem Balkan hätten immer Tragödien verursacht.

Europa sei so groß, dass sie keinen einzigen Körper zu dienen, und so klein um gespalten zu werden.

Die globale Unsicherheit sei einem vorrangigen Thema der europäischen Sicherheit geworden. Migration und Terror erforderten einen aktiven Dialog der EU mit ihren großen Nachbarn.

Der Präsident der EU-Parlaments, Antonio Tajani machte darauf aufmerksam, dass sie während der EU-Ratspräsidentschaft Bulgarien volle Unterstützung leisten werden. Ferner lobte er den Slogan von Bulgarien, „Gemeinsam sind wir stark“.

Sie seien dazu verpflichtet, Europa demokratischer zu machen, indem man den Stimmen der Bürger gehör schenkt. Die Integration des West-Balkans mit der EU werde während der EU- Ratspräsident von großer Bedeutung sein.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude-Juncker sagte, dass Bulgarien von der nationalen Währung zu Euro übergehen müsse.

Der Vorsitzende des Europarates, Donald Tusk hingegen erinnerte daran, dass Bulgarien eines der ältesten Staaten Europas ist. Bulgarien könne die EU-Perspektive auf die ganze Region übertragen. Der Balkan verdiene Ruhe, Sicherheit und Wohlstand, so Tusk.

Der bulgarische Ministerpräsident Boyko Borissov sagte, sie würden sich darum bemühen, dass in den nächsten sechs Monaten der EU-Ratspräsident nicht nur für Bulgarien sondern für ganz Europa Fortschritte verzeichnet werden.



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