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Kopftuchverbot in NRW

Reaktion von UETD gegen Landesregierung.

Kopftuchverbot in NRW

In Nordrheinwestfalen, wo die meisten Muslime in Deutschland leben, wird ein Kopftuchverbot für Mädchen unter 14 Jahren eingeführt..

Das Landesministerium für Migration und Flüchtlinge verteidigte das Kopftuchverbot und sagte, Kinder in diesem Alter seien nicht in der Lage, Entscheidungen in religiösen Themen mit freiem Willen selbst zu treffen.

Die stellvertretende Vorsitzende der Union Europäisch-Türkischer Demokraten, kurz UETD, Asiye Bilgin warf der Landesregierung Rassismus vor.

Ein Jude oder ein Christ brauche von niemanden eine Genehmigung, wenn ein Kind getauft werden sollte. Genauso sollte es für Muslime bei der Erziehung ihrer Kinder gültig sein. Das sei ein verfassungsrechtlich unter Garantie gestellte Angelegenheit.

Im Visier von Nichtregierungsorganisationen, sowie der institutionalisierte deutsche Rassismus würden nun Kinder stehen. Das könne eine Vorbereitung auf ein umfangreiches Verbot sein, sagte Asiye Bilgin von UETD.



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