Türkei wird die Annexion der Krim nicht anerkennen

Erdoğan kam mit Poroschenko zu einem Gespräch zusammen.

Türkei wird die Annexion der Krim nicht anerkennen

Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan ist mit seinem ukrainischen Amtskollegen Petro Poroschenko zu einem Gespräch zusammengetroffen. Anschließend nahmen die beiden Staatspräsidenten an der Tagung des hochrangigen strategischen Rates teil und gaben danach eine Pressekonferenz.

Erdoğan wies darauf hin, dass die Türkei im Zusammenhang mit der Stabilität, Sicherhit und des Friedens in der Region eines der Schlüsselländer ist.

Aus dieser Perspektive betrachtet, habe sich die Türkei der Ukraine immer mit einer strategischen Vision genähert. Die Türkei habe in 2003 die Ukraine zu den vorrangigen Partnern erklärt. In 2011 sei der strategische Partnerschaftsrat gebildet und die Beziehungen auf die höchste Ebene übertragen worden. In 2012 sei die Visafreiheit eingeführt worden und seit diesem Jahr könne man mit dem Ausweis zwischen beiden Länder reisen. Bei dem Gespräch sei der Ausbau der Beziehungen in den Bereichen Energie, Militär, Verteidigungsindustrie, Bildung und Kultur erörtert worden.  

Erdoğan habe gegenüber seinem ukrainischen Amtskollegen Poroschenko erneut zum Ausdruck gebracht, dass Ankara weiterhin die Souveränität der Ukraine, die territoriale Landesintegrität, einschließlich der Krim, und die politische Einheit der Krim unterstützen werde. Die Türkei habe die illegale Annexion der Krim nicht anerkannt, das werde auch in Zukunft so bleiben. Erdoğan würdige die Krim-Tataren, die ihre Treue gegenüber ihr Land bewiesen haben. Die Türkei werde die Entwicklungen aus nächster Nähe beobachten und es weiterhin auf der Tagesordnung der internationalen Staatengemeinschaft halten.

Staatspräsident Erdoğan kam auch mit den Vertretern der Krim-Tataren zusammen. Das Gespräch fand hinter verschlossenen Türen statt.



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