Erdoğan zum schmutzigen Spiel gegen die Türkei

Gegen eine große und starke Türkei wird ein vielseitiges und schmutziges Spiel mit mehreren Akteuren geführt.

Erdoğan zum schmutzigen Spiel gegen die Türkei

 

Gegen eine große und starke Türkei wird ein vielseitiges und schmutziges Spiel mit mehreren Akteuren geführt. Das sagte Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan bei seiner Rede auf der Gouverneurssitzung im Staatspräsidium. Ziel dieses Plans sei es, einen konfessionellen und ethnischen Streit anzuzetteln und Terrororganisationen Rückendeckung zu geben. Die Figuranten dieses Spiels seien Terrororganisationen wie PKK, FETÖ, DHKP-C und DAESH.  

Zu der Visakrise mit den USA erklärte Staatspräsident Erdoğan, der US-Botschafter in Ankara sei der Auslöser der Visasperre. Es sei inakzeptabel, dass die USA auf einen strategischen Partner wie der Türkei für einen Botschafter verzichten. Er habe seinen Außenminister Çavuşoğlu damit beauftragt, das Schreiben für die Visasperre wortwörtlich zu übernehmen und als Antwort der USA einzureichen.  

Mit dieser Vorgehensweise entstehe das Bild, dass die USA von dem US-Botschafter in Ankara verwaltet werden. Washington müsse sagen, „Du darfst keine solchen Schritte gegen meinen strategischen Partner setzten und ihn beleidigen“, so Erdoğan.

Die Türkei habe angesichts der Visasperre und der ungerechten sowie unverhältnismäßigen Schritte gegen die türkischen Bürger nach dem Gegenseitigkeitsprinzip gehandelt. Die Türkei sei nicht die Seite, die dieses Problem zu einer solch großen Sache gemacht hat. Ankara ist kein Stammesstaat, sondern die Türkische Republik. Es sei zu hoffen, dass die Ansprechpartner der Türkei umgehend zum gesunden Menschenverstand und zur nüchternen Haltung zurückfinden und auf Schritte gegen unsere Partnerschaft verzichten.

Zur Festnahme eines US-Konsulatsmitarbeiters in Istanbul, der keine Immunität genießt und türkischer Staatsbürger ist, erklärte Erdoğan, er hoffe, dass der Prozess gemäß der Verträge und dem Wiener Vertrag abläuft. Seit dem 4. Oktober habe der Mitarbeiter des Konsulats werde einen Antrag für ein Gespräch mit Familienangehörigen noch mit einem seinem Anwalt gestellt. Nur gestern habe er einen Antrag auf ein Gespräch gestellt. Alle anderen Angaben seien falsch.   

Bezüglich des Terrorkorridors, der entlang der südlichen Grenze der Türkei versucht werde zu bilden, sagte Erdoğan, die Behauptung, wonach das Ziel der „Kampf gegen die DAESH“ sei, würde nicht der Realität entsprechen. Der Terrorkorridor richte sich gegen die Türkei.  

Während der Antrag der Türkei für den Waffenerwerb von den USA abgelehnt wurde, würde Washington Terrororganisation mit Waffen versorgen und das ohne Bezahlung. Ziel sei es die Türkei aus dem Süden unter Beschuss zu nehmen. Gegenwärtig seien 3.500 LKWs in den Norden Syriens gefahren.

Diejenigen Kreise, die Syrien zum größten Waffenmarkt der Welt verwandelten, blutrünstige Mörder mit modernsten Waffen beliefern, machen das wohl nicht für die Demokratie. Denn das habe mit Demokratie nichts am Hut.  

Die türkische Polizei würde von nun an keine ausländische „SIG Sauer“-Waffen mehr einsetzen, sondern Waffen aus einheimischer Produktion.



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