Vorwurf von Erdoğan: Agenten in Konsulaten

Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hat gesagt, in einigen US-Konsulaten in der Türkei halten sich Agenten auf.

Vorwurf von Erdoğan: Agenten in Konsulaten

Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan hat gesagt, in einigen US-Konsulaten in der Türkei halten sich Agenten auf. Das sagte Erdoğan bei seiner Heimreise aus Serbien.

Nach den Worten des Staatspräsidenten, würden diese Agenten für die gülenistische Terrorvereinigung (FETÖ) arbeiten. Die Konsulatsmitarbeiten seien keine Diplomaten, sondern Agenten. Ähnliche Agenten würden sich gegenwärtig auch in den USA aufhalten. Außerdem würden diese Agenten enge Beziehungen zum Kongress pflegen. Dieser Kenntnisstand sei eine Tatsache und der „Hauptagent der FETÖ sitzt in Pennsylvania”, sagte Erdoğan.

Zudem bekräftigte Erdoğan, dass der Hauptverantwortliche der Visa-Krise der US-Botschafter in Ankara, John Bass, ist.

Der US-Außenminister Rex Tillerson habe Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu für die Überwindung der Krise die Errichtung einer Kommission vorgeschlagen. Sie würden nun auf den entsprechen Text warten, sagte Erdoğan.

Auf eine Frage zum S-400 Raketenabwehrsystem sagte der Staatspräsident, derweil gebe es keine Probleme. Erst in der zweiten Etappe werde der Know-How-Transfer, also der gemeinsame Bau des Systems, erfolgen. Der russische Präsident Putin habe bei einem Gespräch mitgeteilt, dass sie Produktion des S-400 Raketenabwehrsystems nicht einstellen werden, aber sie hätten auch Verhandlungen über das neuere Modell S-500 aufgenommen, erklärte Erdoğan.



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