Erdogan: Sie haben uns sehr verletzt

Erdogan: Sie haben uns sehr verletzt

Erdogan: Sie haben uns sehr verletzt

Nach Worten von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan kann die Türkei jeden Moment wegen dem illegalen Referendum der irakisch-kurdischen Regionalverwaltung im Norden des Irak und dem Eingriff auf die demographische Struktur in Kirkuk ihre Grenzen zur irakisch-kurdischen Regionalverwaltung schließen.  Auf der Rückreise aus Polen beantwortete Erdogan die Fragen der Journalisten.

Der Staatspräsident wies daraufhin, dass sie bezüglich der Sanktionen gegen die irakisch-kurdische Regionalverwaltung mit der irakischen Zentralregierung in Dialog sind.

Erdogan führte weiter wie folgt aus: „Wir haben der irakisch-kurdischen Regionalverwaltung unseren Luftraum geschlossen. Es wird noch darüber gesprochen, was wir auf dem Lande machen können. Wenn sie die Grenzen an die Zentralregierung übergeben, werden wir die Bedingung aufstellen, dass die Bedürfnisse des Volkes in der irakisch-kurdischen Regionalverwaltung im Norden des Irak aus Bagdad gedeckt werden. Wir haben die Grenzübergänge nicht geschlossen, was jeden Moment geschehen kann.“

Sie würden Nachrichten darüber erhalten, dass Sindschar und Mahmour von der schiitischen Gruppen Haschdi Shabi eingenommen wurde, sagte Erdogan und vermerkte weiter: „Wenn das wahr ist, können wir mit unseren Ansprechpartnern anders vorgehen.“

Der Staatspräsident sprach auch über den juristischen Prozess bezüglich der Mitarbeiter im US-Konsulat mit Verbindungen zu der Fetullah Terrororganisation FETÖ folgendes: „Wenn es eine Straftat gibt, dann wird das gemacht, was die Gesetze erfordern. Die Justiz überprüft gemäß der Gesetze und veranlasst das Nötige.“

Zu den Beziehungen mit der EU sagte Erdogan folgendes: „Die Beziehungen sind leider sehr angeschlagen. Sie haben uns sehr verletzt. Doch in der Politik und internationalen Beziehungen gilt der Grundsatz, die Beziehungen nicht abzubrechen. Daher sollten die Beziehungen nicht abgebrochen werden. Das ist was wir jetzt machen, indem wir die Beziehungen führen, ohne sie abzubrechen. Natürlich erwarten wir positive Haltung von unserem Gegenüber. Ich hoffe, dass dabei ein gutes Ergebnis herauskommt.“

Der Staatspräsident sprach auch über den Streit zwischen Donald Trump und dem Iran wegen des Atomprogramms. In diesem Zusammenhang vermerkte Erdogan folgendes: „Diejenigen, die Sanktionen gegen den Iran verhängen, sollten auch auf sich selbst schauen. Es kann nicht sein, dass gesagt wird, das dürfen nur wir  und niemand anders. Das Problem sollte mit gutem Willen und durch Diplomatie gelöst werden.“



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