Erdogan über den Lausanner Vertrag

Nach Ansicht von Staatspräsident Erdogan gibt es im Zusammenhang mit dem Lausanner-Vertrag von 1923 immer noch einige nicht verstandene Feinheiten.

Erdogan über den Lausanner Vertrag

 

Nach Ansicht von Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan gibt es im Zusammenhang mit dem Lausanner-Vertrag von 1923 immer noch einige nicht verstandene Feinheiten.

Im Rahmen seines Griechenland-Besuchs kam Staatspräsident Erdogan mit seinem griechischen Amtskollegen Prokopis Pavlopulo zusammen.

In der anschließenden gemeinsamen Erklärung betonte Staatspräsident Erdogan im Zusammenhang mit dem Befreiungskrieg der Türkischen Republik mit dem Vereinigten Königreich, Frankreich, Italien, Japan, Griechenland, Rumänien, Bulgarien, Portugal, Belgien und Jugoslawien in 1023 unterzeichneten Vertrag von Lausanne gebe es einige Feinheiten, die immer noch nicht verstanden worden sein. Als Beispiel nannte Erdogan, dass die Muslime in Westthrakien ihren Mufti immer noch nicht wählen können.

„Wie können wir dann behaupten, dass der Lausanner-Vertrag in Anwendung ist. Also ist Lausanne nicht in Anwendung.“

Nach griechischen Angaben liege das Bruttosozialprodukt bei etwa 18.000 Dollar. In Westthrakien dagegen liege das Bruttosozialprodukt bei etwa 2.200 Dollar.

„Die Westthrakien-Türken werden mit Investitionen und erforderlichen Schritten nicht unterstützt. Es gibt eine Diskriminierung. Gegen meine griechischen Bürger in der Türkei kann eine derartige Anwendung nicht gesehen werden. Im Zusammenhang mit den Gotteshäusern gibt es keine Diskriminierung. Aber in Westthrakien ist es nicht einmal möglich, das Wort „Türke“ zu schreiben.“

Im politischen Recht gebe es die Bedingung zur Aktualisierung von Verträgen und diesbezüglich seien weltweit zahlreiche Beispiele vorhanden, erklärte Erdogan weiter.    

 

 



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