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Kolumne von Staatspräsidiumssprecher in Daily Sabah

Nach Angaben des Sprechers des Staatspräsidiums, Ibrahim Kalin liegen starke Beweise für den Einsatz von Chemiewaffen durch das syrische Assad-Regime vor.

Kolumne von Staatspräsidiumssprecher in Daily Sabah

Nach Angaben des Sprechers des Staatspräsidiums, Ibrahim Kalin liegen starke Beweise für den Einsatz von Chemiewaffen durch das syrische Assad-Regime vor.

Wenn in 2013 gegen das Regime ernsthaft reagiert worden wäre, hätte sich der Verlauf der Syrien-Krise geändert, schreibt Kalin in seiner aktuellen Kolumne für die Zeitung Daily Sabah.

In dem Artikel unter dem Titel „bricht der Dritte Weltkrieg aus?“ bewertet der Sprecher die jüngsten Entwicklungen in Syrien.

Kalin schreibt “Werden die USA und Russland wegen dem Einsatz chemischer Waffen am 7. April in Duma durch das syrische Regime in den Krieg ziehen? Ist das der Beginn des Dritten Weltkriegs? Wenn auf übertriebene Erklärungen und das Wortgefecht verzichtet wird, dann lautet die Antwort ‚Nein‘. Vielmehr müssen die Entwicklungen als nicht beglichene Rechnungen aus dem Kalten Krieg betrachtet werden.“  

Es würden starke Beweise vorliegen, dass das Assad-Regime am 7. April erneut Chemiewaffen eingesetzt habe.  

Weiter heißt es in der Kolumne von Staatspräsidiumssprecher, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) habe erklärt, dass etwa 500 Menschen in Duma wegen „Anzeichen und Symptomen von toxischen Chemikalien“ behandelt wurden. Bei dem Angriff seien über 70 Menschen ums Leben gekommen. Die Todesfälle seien auf die Belastung mit besonders giftigen Substanzen zurückzuführen. 

“Es ist das nicht das erste Mal, dass das Regime Chemiewaffen gegen die eigene Bevölkerung einsetzt. Als das Assad-Regime in 2013 einen ähnlichen Giftgasangriff verübte, hatte der damalige US-Präsident Barack Obama eine “rote Linie” erklärt, aber nichts unternommen, um das Regime zur Rechenschaft zu ziehen oder Maßnahmen getroffen, um eine Wiederholung der Barbarei zu verhindern, schreibt Kalin.  

"Das Scheitern von Obama hat es ermöglicht, dass Russland und der Iran, mit voller Kraft in das Syrien-Feld eintreten. Das wiederum führte zu einer Wiederbelebung des Assad-Regimes, das bereits kurz vor dem Sturz stand", so der Sprecher.



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