TRT World veröffentlicht Analyse zur Haltung westlicher Medienanstalten

Das Forschungszentrum von TRT World hat einen Bericht zum Blickwinkel der westlichen Medienanstalten zu den Wahlen in der Türkei am 24. Juni ausgearbeitet.

TRT World veröffentlicht Analyse zur Haltung westlicher Medienanstalten

Das Forschungszentrum von TRT World hat eine Analyse zur Haltung westlicher Medienanstalten bezüglich der Wahlen in der Türkei am 24. Juni erarbeitet. Die Analyse unter der Überschrift „Patterns of Western Mainstream Media Coverage during Turkey's 2018 Elections” wurde im Internet veröffentlicht.  

Im ihr werden die verfolgten Strategien in der Türkei in Bereichen der Politik und Wirtschaft bewertet. In dem 20-seitigen Bericht wird der Standpunkt von Nachrichtenagenturen wie Agence France Press, Associated Press sowie von bekannten Zeitungen wie Washington Post, New York Times und Guardian unter die Lupe genommen.

Das Ergebnis zeigt, dass zwischen dem 18. April und dem 5. Juni zu 56 Prozent Falschmeldungen zum politischen System und Führungssystem veröffentlicht wurden. Zudem wurden zu 38,8 Prozent Daten zur Türkei zu Ungunsten der türkischen Wirtschaft verfälscht übermittelt. Nur 5,2 Prozent der veröffentlichten Artikel sind objektive Darstellungen zu den anstehenden Wahlen in der Türkei.

Ziel der Analyse ist eine Untersuchung der Türkei-Wahrnehmung der westlichen Länder anhand der Meldungen zu Wahlen am 24. Juni durch große Medieneinrichtungen in den USA, Großbritannien und in Frankreich.  

Die Analyse, die vom Direktor des TRT World Forschungsleiters Dr. Tarek Cherkaoui geführt wurde, zeigt, dass bei den Meldungen zu den Wahlen im Juni 2018 konkrete Daten zum Wirtschaftswachstum der Türkei gänzlich weggelassen wurden.

Die westlichen Medienanstalten würden auch Berichte der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) ignorieren.

Nach den Worten von Cherkaoui werde versucht mit Äußerungen einer „wirtschaftlich zerbrechlichen Türkei“ das Image einer „schwachen Türkei“ zu schaffen. Diese subjektive meditative Haltung stehe im engen Zusammenhang mit den geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen der westlichen Länder. Das sei auch bei anderen kritischen politischen Entwicklungen im Bezug auf die Türkei beobachtet worden und aus diesem Grund müssten weitere Arbeiten geführt sowie die Haltung der westlichen Medien aus der Nähe beobachtet werden, so Cherkaoui.



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