Gül Baba Turbe in Ungarn eröffnet

Staatspräsident Erdoğan hat gesagt, die türkisch-ungarische Zusammenarbeit wird weiterhin auf der Grundlage des gemeinsamen Kulturerbes gedeihen.

Gül Baba Turbe in Ungarn eröffnet

Staatspräsident Erdoğan hat gesagt, die türkisch-ungarische Zusammenarbeit wird weiterhin auf der Grundlage des gemeinsamen Kulturerbes gedeihen. Erdoğan nahm mit dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban an der Eröffnung der Gül Baba Turbe teil.

In seiner dortigen Rede sagte Erdoğan, der Besuch sei für beide Länder von großer Bedeutung und zugleich werde eine für die türkisch-ungarische Freundschaft symbolische Eröffnung verwirklicht. Nach den Worten von Erdoğan starb der Bektaschi-Derwisch Gül Baba (Vater der Rosen), der in seiner alttürkischen Kopfbedeckung Kavuk Rosen trug, vor 477 Jahren. Gül Baba sei in ganz Ungarn bekannt und sein Name stehe für Loyalität, Mut, Gerechtigkeit, Opferbereitschaft, Respekt und Liebe.  

Die der Zeit protzende Turbe des Derwisch dürfe nicht nur an die gemeinsame Geschichte erinnern, sondern sie stehe eher für die „Gegenwart und Zukunft als für die Vergangenheit“, sagte Erdoğan. Besucher der Turbe würden an gegenseitigen Respekt, Toleranz und Freundschaft zwischen den Kulturen erinnert werden. Gül Baba sei das Symbol der Überlegenheit von Liebe gegen Hass, Frieden gegen Krieg und von Solidarität gegen Egoismus.

Für das gemeinsame historische und kulturelle Erbe mit Ungarn würde aber nicht nur die Gül Baba Turbe stehen. Es gebe noch weitaus mehr historische Werke.

Aber die türkisch-ungarische Zusammenarbeit werde mit der Gül Baba Turbe weiter ausgebaut werden. Zudem sagte Erdoğan, er sei zuversichtlich, dass mit der Turbe die freundschaftlichen Banden zwischen der Türkei und Ungarn weiter gedeihen werden.



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