Türkische Presseschau: 14.11.2017

Hier können Sie einen Blick in die türkische Presse werfen.

Türkische Presseschau: 14.11.2017

Haber Türk berichtet unter der Überschrift, “Politische Übereinstimmung”, Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan habe bei dem Treffen mit seinem russischen Amtskollegen, Wladimir Putin in Sotschi über Syrien gesprochen. Putin und Erdoğan hätten Botschaften über eine politische Lösung in Syrien gegeben. Erdoğan habe nach der Unterredung gesagt, dass er mit Putin die Möglichkeit gefunden habe, die jüngsten Entwicklungen im Syrien-Konflikt zu bewerten. Sie seien sich darüber einig, dass eine Plattform vorhanden sei, um sich auf eine politische Lösung zu konzentrieren. Putin seinerseits habe gesagt, dass er und Staatspräsident Erdoğan über eine Intensivierung der Unterstützung für eine politische Lösung in Syrien einig seien.

Star schreibt, „Ministerpräsident Yıldırım telefoniert mit dem ersten iranischen Vize-Präsidenten Eshak Jahangiri“, Ministerpräsident Binali Yıldırım habe bei dem Telefonat mit Jahangiri sein Beileid über den Tod von iranischen Bürgern bei dem Erdbeben an der iranisch-irakischen Grenzregion zum Ausdruck gebracht. Die Türkei stehe zu schwierigen Zeiten dem Iran zur Seite. Die Türkei sei bereit, bei Bedarf dem Iran Unterstützung zu leisten. Jahangiri seinerseits habe sich bei Yıldırım bedankt. Bei Bedarf würden sie die Türkei darüber informieren.

Hürriyet räumt unter der Überschrift, „Die mächtigsten Staaten in 2050“ einer Studie der Steuerberatungsfirma PriceWaterhouseCoopers (PWC) Platz ein. In 2050 werde die Türkei mit ihrem wirtschaftlichen Potential möglicherweise ihren Platz unter den mächtigsten 10 Staaten der Welt einnehmen. Die Türkei habe mit ihrer wirtschaftlichen Performanz mehrere europäische Staaten eingeholt. Die gegenwärtig mächtigen westlichen Staaten würden wegen der niedrigen Geburtenrate und dem sinkenden Wirtschaftswachstum in 2050 verhältnismäßig an Macht verlieren.

Auf den Wirtschaftsseiten von Sabah lesen wir unter dem Titel, „Barclays revidiert Wachstumsprognose der Türkei  nach oben“, das 300 jährige britische Finanzunternehmen Barclays mit etwa 60 Filialen in Europa, Asien Afrika und den USA sowie in den USA, das einer der Sponsoren der britischen Premierleague ist, habe die Prognosen für das wirtschaftliche Wachstum der Türkei für 2017 und 2018 nach oben korrigiert. Die türkische Wirtschaft habe mit den Kredit Unterstützungen der Regierung, finanziellen Subventionen und dem hohen Export einen starken Wachstumstrend erreicht. Barcalys habe die Wachstumsprognose für das Bruttoinlandsprodukts für 2017 sei von 5,2 auf 5,9 Prozent erhöht. Für 2018 sei die Wachstumsprognose von 3,8 auf 4,1 % angehoben worden.

„Das Erbe von Atatürk“ lautet die Überschrift von Vatan. Das Dampfboot Kartal II, das einst von Atatürk benutzt wurde, soll restauriert und ausgestellt werden. Als Atatürk am 13. November 1918 die feindliche Schiffe im Bosporus sah, haber auf diesem Boot dazu gesagt „Sie werden gehen wie sie gekommen sind.“ Generalleutnant im Ruhestand, Cem Gürdeniz habe dieses Schiff gefunden, geborgen und mit den Restaurationsarbeiten begonnen. Am 100. Jahrestag, als Atatürk diese Worte sagte, soll das Dampfboot zur Schau gestellt werden.



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