Aus der Wirtschaftswelt (2017-01)

Aus der Wirtschaftswelt (2017-01)

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Die Vermögensfonds werden von vielen Ländern genutzt. Insbesondere in Ländern mit niedriger Sparquote leisten diese dem Wirtschaftswachstum und den langfristigen Investitionen als Ressourcen, direkten Beitrag. Es gibt zwei verschiedene Arten von Vermögensfonds. Als erstes ist der Warenfonds zu nennen. Diese entstehen durch die Exporteinnahmen von natürlichen Quellen wie Öl oder Erdgas. Der Überschuss aus dem Außenhandel, Privatisierungen, Fonds und Devisenreserven werden als Nicht-Warenfonds bezeichnet. Die größten auf Waren beruhende Fonds besitzen die Länder wie Norwegen, Saudi Arabien, Kuwait, VAE, Katar und Russland, die auf reichen natürlichen Quellen sitzen. Den größten Investitionsfonds hat mit 847,6 Milliarden Dollar Norwegen. Mit dem norwegischen Vermögensfonds werden in namhafte Unternehmen wie Nestle, Royal Dutch Shell, Apple, Roche Holding, Novartis, Alphabet und Microsoft investiert. China, Hong Kong und Singapur besitzen Vermögensfonds, die durch Exportüberschuss entstehen. Unter diesen Ländern hat China mit 813,8 Milliarden Dollar den größten Nichtwaren-Vermögensfonds. Diese Gelder werden an die Projekte wie Neue-Seidenstraße und Asien-Infrastrukturbank geleitet.

Die Ziele des Vermögensfonds sind, das Wirtschaftswachstum und den nationalen Wohlstand zu wahren und an die kommenden Generationen zu übertragen. Weiteres Ziel sind Gewährleistung der finanziellen Stabilität durch makroökonomische Politik sowie Unterstützung des Wirtschaftswachstums. Der Beitrag von Vermögensfonds für die Wirtschaft des jeweiligen Landes zeigt sich in vielen Bereichen. Insbesondere in den Schwellenländern leisten diese den Kapitalfluss. Zudem ist bekannt, dass diese Fonds gegen Schwankungen aus dem In- und Ausland einen gewissen Widerstand leisten. Darüber hinaus werden durch diese Fonds Megaprojekte finanziert und das Finanzsystem mit Liquidität versorgt.

Die Fonds fallen auch bei der Wahrung der Balance auf dem Markt auf. Die Vermögensfonds gewinnen sowohl für Industriestaaten als auch für Schwellenländer an Bedeutung. Diese Fonds haben im laufenden Jahr eine Größe von 7,4 Billionen Dollar erreicht. Es ist zu sehen, dass etwa 80 Vermögensfonds in mehr als 40 Ländern sich im Nahen Osten und Zentralasien und im Fernen Osten verlagert haben. Außer der Türkei gibt es in allen G-20 Staaten Vermögensfonds. Doch am 26. August 2016 entstand auch in der Türkei der Vermögensfonds. Das Gründungskapital dieses Fonds wurde vom Privatisierungsfonds gedeckt.

Die Türkei bezweckt mit den Vermögensfonds, die in den Schwellenländern oft zu erscheinende Kapitalbrüche zu verhindern, Finanzen für große Infrastruktur- und Energieprojekte zu leisten, die Nutzung von islamischen Finanzfonds zu steigern, dem Wirtschaftswachstum positiven Beitrag zu leisten und das Sparverhalten zu ändern. Zudem wird erwartet, dass der Vermögensfonds in der Türkei mehr Finanzen für Unternehmen von strategischem Bedeutung leistet. Darüber hinaus wird erwartet, dass hohe und nachhaltige Wachstumszahlen erreicht und die wirtschaftliche Stabilität gewährleistet wird. Die Vermögensfonds in der Türkei sind anders als die gewöhnlichen Fonds und fallen daher auf. Im Endeffekt ist es so, dass durch Einnahmen von Warenverkäufen und Überschuss an laufenden Verbindlichkeiten entstehenden Vermögensfonds seit Jahren in den Industriestaaten und Schwellenländern genutzt werden.



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