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Türkei Agenda (2018-06)

Kampf der Türkei gegen Terror

Türkei Agenda (2018-06)

            Die Türkei kämpft seit 30 Jahren gegen Terror. In diesen Prozess kamen bei Angriffen der Terrororganisation PKK tausende Menschen ums Leben und es entstand ein immenser materieller und immaterieller Schaden. Doch in den letzten Jahren ist zusätzlich zum Kampf der Türkei gegen die PKK beim Chaos im Irak und Syrien die DAESH als neue Bedrohung für die Türkei dazugekommen. 

Diese Entwicklung zwingt die Türkei zu einem effektiven Kampf gegen die DAESH, wobei die türkischen Streitkräfte gegen die DAESH und PKK erfolgreiche Operationen durchgeführt haben. Wegen der Machtlücke in Syrien und der Bedrohung durch die Terrororganisationen DAESH und PKK, die in Syrien wegen der Kriegslage einen geschützten Unterschlupf finden konnten, war die Türkei zu einer grenzüberschreitenden Operation gezwungen. Mit der Operation Euphrat konnte die Türkei den Grenzverlauf von der DAESH-Terrorbedrohung säubern und mit der Operation Olivenzweig gegen den syrischen Ableger der Terrororganisation PKK, gegen YPG einen wichtigen Schritt unternehmen.  

 

Die Terrororganisation YPG, die seit Jahren die Region Afrin unter ihrer Kontrolle hält ist für die nationale Sicherheit der Türkei eine große Bedrohung. Die YPG Elemente in der Region Afrin, schleusen über die Amanos Berge Waffen und Terroristen in die Türkei. So konnten viele Waffensysteme bei den Antiterroroperationen sichergestellt werden. Die YPG ist aufgrund ihrer Stellung in Afrin auch eine wichtige Quelle für die Terroristenrekrutierung der PKK, darüber hinaus unterstützt YPG international die Anti-Türkei-Propaganda der Terrororganisation PKK. Bei den Angriffen der YPG auf Kilis und Reyhanlı kamen viele Zivilisten ums Leben. Mit der Operation Olivenzweig wird die Türkei die Grenzsicherheit herstellen und gleichzeitig mit der Eliminierung der Terrororganisation YPG in Afrin den Traum der PKK bezüglich der Bildung eines Terrorkorridors an der Südgrenze der Türkei vom Irak bis zum Mittelmeer zerschlagen.

Die Machtstellung des syrischen Ablegers der PKK, der YPG in Syrien, ist nicht nur für die nationale Sicherheit der Türkei eine Bedrohung, daneben ist sie auch für territoriale Integrität Syriens eine Bedrohung. So hat die sogenannte KCK-Führung, der auch die YPG angeschlossen ist, auf den Traum eines ‚Kurdistans‘, die Territorien in Syrien, Iran, Irak und Türkei umfasst, nicht verzichtet.  So ist in vielen Gebieten Afrins, die von der YPG befreit wurde, diese Landkarte zu sehen. In den Regionen, die unter der Kontrolle der YPG stehen, wurde die sogenannte Nordsyrische Föderalregion ausgerufen, wo bereits manipulierte Wahlen stattfanden. Auf der anderen Seite will die Türkei mit der Operation Olivenzweig die lokale Bevölkerung von der Terrorherrschaft unter der Terrororganisation YPG in Afrin befreien. Die syrischen Kurden in der Region Afrin stellen bekannter weise die Bevölkerungsmehrheit, viele Kurden sind vor der YPG-Grausamkeit in die Türkei, in den Irak oder nach Europa geflohen. Alleine in der Türkei leben 300 Tausend Kurden, die vor der YPG geflohen sind, Kurden in Afrin, die ebenfalls fliehen wollen, werden von der YPG aufgehalten. Die Türkei will gemeinsam mit der aus Syrern bestehenden Nationalarmee Afrin aus der Hand der YPG befreien. Entsprechend werden von Flugzeugen aus über Afrin Handzettel abgeworfen, wodrauf steht ‚Afrin gehört den Einwohnern von Afrin‘. Die Operation Olivenzweig ist eine Militäroperation, die als Folge vieler Gründe gestartet wurde.  Die Türkei wird gemeinsam mit der aus Syrern bestehenden Nationalarmee Afrin von YPG-Terroristen säubern, um so die eigen nationale Sicherheit zu gewährleisten und die territoriale Integrität Syriens zu schützen sowie die syrischen Kurden von der YPG-Unterdrückung zu befreien. Somit wird genauso wie nach der Säuberung der türkischen Grenze von DAESH- Terroristen die Anzahl der DAESH-Terrorangriffe zurückgegangen ist auch nach der Säuberung der türkischen Grenze von YPG-Elementen ähnliches zu beobachten sein.

Die Operation Olivenzweig wird ein Domino-Effekt bewirken und die PKK/PYG in anderen Regionen ernsthaft schwächen. In Manbidsch, Haseki, Rakka und Deyrizor leisten die Bürger, die von der Terrororganisation eingeschüchtert wurden, bereits Widerstand. Die Einwohner von Manbidsch sind in Aufruhr.

Länder wie die USA, die dem Terror Unterstützung leisten, werden die ernsthaften Kosten ihres Unterfangens und dessen langzeitige Sinnlosigkeit erkennen.                        

 

 

 

 



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