Öko-Politik (2018-40)

Wirtschaftsnotizen der Welt und der Türkei im September

Öko-Politik (2018-40)

 

Wirtschaftsnotizen der Welt und der Türkei im September

Prof. Dr. Erdal Tanas KARAGÖL

 

Eine Bewertung von Prof. Dr. Erdal Tanas KARAGÖL Lehrkraft der Wirtschaftswissenschaften an der politischen Fakultät der Yıldırım Beyazıt Universität.             

 

Es ist bemerkenswert ist, dass es vor allem in der zweiten Monatshälfte positive Entwicklungen gab, wenn man sich die jüngsten wirtschaftlichen Entwicklungen unter die Lupe nimmt. In der letzten Woche des Monats legte die türkische Lira gegenüber dem US-Dollar um mehr als 8 Prozent zu. Die größten Unterstützer der türkischen Lira waren dabei die diplomatischen Beziehungen, die Staatspräsident Erdogan und seine Delegation im Ausland geführt haben sowie das am 20. Januar vorgestellte neue Wirtschaftsprogramm (YEP).  Auf der anderen Seite haben sich Russland und die Türkei in der Syrienfrage auf eine Idlib-Übereinkunft geeinigt. In Bezug auf die Zukunft der Region wurde ein diplomatischer Erfolg erzielt, der die geopolitischen Risiken in der Region verringert und eine mögliche Flüchtlingsbewegung in der Syrienfrage verhindert hat. Mit diesem politischen Schritt, Risiken und Unsicherheiten in der Region zu verhindern, hat die Türkei von den Akteuren der internationalen Bühne positive Rückmeldungen und Anerkennung bekommen, das sich positiv auf die Märket ausgewirkt hat.

 

Die spekulativen Vorstöße im Monat August auf die türkische Wirtschaft, hatten zuerst zu Kursschwankungen geführt. Dann waren die Auswirkungen dieser plötzlichen Schwankungen auf das Preisverhalten des Wechselkurses spürbar, und die Inflationsdaten bewegten sich in diese Richtung.

Anfang September können wir sagen, dass die Agenda unter dem Einfluss der  Auswirkungen der Vorstöße aus dem Monat August stand. Natürlich müssen in diesem Prozess die Maßnahmen der Wirtschaftsführung und eine Reihe von Maßnahmen besonders berücksichtigt werden. Diese Schritte sind extrem wichtig, um die kurzfristige Wechselkursvolatilität zu reduzieren.

 Auf lange Sicht hat das neue Wirtschaftsprogramm für die Märkte und Investoren ein transparentes vorhersehbares Bild geliefert, das den Fahrplan für die Wirtschaft festgelegt hat. Wir haben gesehen, dass dieses Programm die Erwartungen voll erfüllt und eine positive Richtung für die Wirtschaft darstellt.

Das Programm basiert auf den Grundgedanken, dass die türkische Wirtschaft einen Wandel erlebt. Die Disziplin, die in diesem Zeitraum durchgeführt wird, in dem die Wirtschaft in einen Stabilisierungszeitraum eintreten wird, wird die Wirtschaft mittelfristig auf ihr reales Potenzial bringen. Mit anderen Worten, eine systematische Arbeitsweise, die auf der Verwaltung des Prozesses basiert. Es ist auch sicher, dass die stufenweise Umsetzung des Prozesses die Erwartungen positiv beeinflussen wird.

 

 

Auf der anderen Seite waren die Kontakte sowohl von Staatspräsident Erdoğan als auch von Finanzminister Albayrak mit ausländischen Investoren sehr effektiv, um die entstehende Wahrnehmung der türkischen Wirtschaft auf der internationalen Bühne zu beseitigen und die  unmissverständlich klar gemacht   haben, dass die derzeitige Situation und die makroökonomischen Indikatoren nicht unvereinbar mit diesem Prozess sind. Wie wichtig die Kommunikation im Wirtschaftsmanagement ist, haben wir vor allem durch die positiven Botschaften, die nach diesen Kontakten gesendet wurden und den neuen Kooperationen, die auf die Agenda gebracht wurden, gesehen.  

 

Angesichts dieser Entwicklungen im September darf man äußerst gespannt sei, in welche Richtung der Trend der globalen Wirtschaft gehen wird.

 

Während die Handelskriege zwischen den USA und China weiter eskalieren, kündigte die FED in der letzten Septemberwoche den dritten Leitzinsanstieg an, und die Zinsen stiegen um 25 Basispunkte. Es ist offensichtlich, dass die FED ihre Politik fortsetzt, die internationalen Kapitalströme in die Schwellenländer zu bremsen und die Richtung der Mittel durch Zinserhöhungen in die Vereinigten Staaten zurückzuführen.

 

Während die Risiken für die US-Wirtschaft während der globalen Krise und die niedrigen Zinsen die Fonds in Länder außerhalb der USA führten, sehen wir dies jetzt als eine Umkehrung.

 

In diesem Zusammenhang werden internationale Ratingagenturen zu bedrohlichen Institutionen für Entwicklungsländer. Es ist ganz offenkundig, dass die Entwicklungsländer eine effektive Zusammenarbeit und strategische Partnerschaften in der neuen Ordnung für den Aufbau einer neuen multipolaren Ordnung in einem Umfeld benötigen, in dem die Wirtschaftsmacht nach Osten in Richtung Osten abwandert.

 

 

 

 

 



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