Russland zeigt sich über Trumps Jerusalem-Entscheidung zutiefst besorgt

Kreml-Sprecher Dimitri Peskov kritisiert Vorgehen der USA

Russland zeigt sich über Trumps Jerusalem-Entscheidung zutiefst besorgt

 Kreml-Sprecher Dimitri Peskov sagte, die Entscheidung der USA Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen habe die Lage in der Region noch weiter verschlechtert. In der entsprechenden schriftlichen Erklärung des russischen Außenministeriums heißt es weiter, man werde im israelisch-palästinensischen Prozess den von den Vereinten Nationen ratifizierten Prinzipien weiterhin verbunden bleiben.

Die Entscheidung Trumps habe den israelisch-palästinensischen Konflikt weiter verschärft, worüber man zutiefst besorgt sei. Weiter heißt es in der schriftlichen Erklärung, im Rahmen der bestehenden Prinzipien habe sich an der Haltung Russlands bezüglich Ost-Jerusalem als Hauptstadt eines zukünftigen palästinensischen Staates nichts geändert, wobei gleichzeitig West-Jerusalem als Israels Hauptstadt betrachtet werde. Alle Seiten werden dazu aufgerufen von Schritten abzusehen, die gefährliche und unkontrollierbare Konsequenzen haben könnten.

Auch der russische Vize-Außenminister Gennadiy Gatilov erklärte gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS, dass man die Entscheidung der USA nicht befürworte und bei der Sitzung des UN-Sicherheitsrates diese Entscheidung der USA kritisieren werde. Unterdessen verurteilte der Mufti Rat Russlands die Entscheidung Trumps die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen.                   


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