Russland warnt die USA vor einem Wirtschaftskrieg

Moskau reagiert mit Wut und Empörung gegen mögliche Strafmaßnahmen.

Russland warnt die USA vor einem Wirtschaftskrieg

Nach Angaben des russischen Regierungschefs, Dmitri Medwedew hat die Ankündigung von neuen US-Sanktionen Wut und Empörung bei Moskau ausgelöst. Wenn es zum Verbot von Bankgeschäften oder des Gebrauchs der einen oder anderen Währung kommen sollte, werde Moskau dies als einen Wirtschaftskrieg annehmen, erklärte Medwedew auf der russischen Halbinsel Kamtschatka vor Journalisten. Auf diesen möglichen Schritt der USA sollte mit allen wirtschaftlichen und politischen Schritten reagiert werden.

Entgegen der Behauptungen der USA, würden die Sanktionen als ein Trumpf zur Einschränkung der russischen wirtschaftlichen Macht benutzt. Russland kämpfe seit Jahren gegen den Sanktions-Druck. Dies wird deshalb gemacht, damit Russland nicht zu einem starken Rivalen auf internationaler Arena wird. In den USA habe in der vergangenen Woche eine Gruppe von Senatoren einen Resolutionsentwurf eingereicht. Wegen der Aktivitäten Russlands in Syrien und der Ukraine, sowie den Behauptungen, wonach Russland die US-Präsidentschaftswahlen in 2016 manipuliert habe, Plane Washington die Erweiterung der Strafmaßnahmen gegen Russland.

Auf der anderen Seite hatte das US-Innenministerium diese Woche erklärt, dass die wegen dem Schritt auf den Giftanschlag auf den ehemaligen russischen Doppelagenten, Sergej Skripal und dessen Tochter in England eingeführten Sanktionen am 22. August in Kraft treten würden.

Im Rahmen der Sanktionen sollen in erster Phase der russische Export und die Finanzierungsmöglichkeiten eingeschränkt werden. Wenn Russland keine Garantie  gibt, dass es in Zukunft keine chemischen Waffen einsetzt, würden die Flügen der russischen Fluggesellschaft in die USA verboten. Außerdem kündigten die USA die Einführung von weiteren Sanktionen an.



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