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Ermordung von Kashoggi war ein großer Fehler

Geständnis des saudischen Außenministers Adel al-Dschubeir.

Ermordung von Kashoggi war ein großer Fehler

Nach Angaben des saudi-arabischen Außenministers Adel al-Dschubeir war die Ermordung des saudischen Journalisten Jamal Khashoggi ein großer Fehler und ein großes Verbrechen.

Nach der Erklärung der saudi-arabischen Generalstaatsanwaltschaft über die Ermittlungen des Khashoggi-Mords, äußerte sich auch der saudi-arabische Außenminister Adel al-Dschubeir.

Al-Dschubeir sagte, „im Khashoggi-Fall ist die Justiz eingeschaltet worden. Wir weisen es zurück, dass der Fall Khashoggi zu einem politischen Mittel gemacht und man sich in die inneren Angelegenheiten von Saudi-Arabien einmischt“.

Riad habe von der Türkei drei Mal Beweise über den Mord an Khashoggi gefordert und diese nicht erhalten. Diejenigen, die in den Mord an Khashoggi verwickelt sind, würden ermittelt und von der Justiz zur Rechenschaft gezogen. Es sei unannehmbar, dass der Khashoggi-Prozess zu einem internationalen Mittel gemacht wird.

Die Staatsanwaltschaft von Saudi-Arabien hatte erklärt, dass Khashoggi am 2. Oktober nach einem Streit im saudi-arabischen Generalkonsulat in Istanbul durch tödliche Überdosis von Medikamenten gestorben sei. Zuvor war erklärt worden, dass die Leiche zerstückelt und aus dem Generalkonsulat gebracht wurde.

Der saudische Oberstaatsanwalt hatte gesagt, dass das Todesbefehl im Konsulat gegeben worden sei. Die Leiche von Khashoggi konnte bisher nicht gefunden werden, die Ermittlungen würden anhalten.

Jamal Khashoggi war nach dem Betreten des saudi-arabischen Generalkonsulats in Istanbul, wo er Dokumente für seine Hochzeit abholen wollte, ermordet worden.



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