Weltpresse 06.12.2017

Auszüge aus der Weltpresse.

Weltpresse 06.12.2017

 

Die englische Nachrichtenagentur “Reuters” titelt mit der Schlagzeile “Erdoğan:  Türkei kann wegen Jerusalem diplomatische Beziehungen zu Israel abbrechen” und schreibt, der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan habe gesagt, sollten die USA Jerusalem offiziell als israelische Hauptstadt anerkennen, kann man so weit gehen, dass die Türkei die diplomatischen Beziehungen zu Israel abbricht. “Herr Trump, Jerusalem ist die rote Linie der Muslime", habe Erdogan vor der Fraktion seiner AKP im Parlament in Ankara an die Adresse von US-Präsident Donald Trump gesagt." Erdogan habe zudem gesagt, dass eine Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels nicht nur ein Verstoß gegen internationales Recht, sondern "ein harter Schlag gegen das Gewissen der Menschheit" wäre.

 

Die iranische Nachrichtenagentur “MEHR” schreibt, der Sprecher des türkischen Präsidenten, Ibrahim Kalın habe gesagt, die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen sei besorgniserregend. Über Twitter habe Kalın gesagt, die Nachrichten  bezüglich der Entscheidung der USA, ihre Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, seien besorgniserregend. Das sei ein Vorgehen, das völlig der religiösen und historischen Identität Jerusalems, den internationalen Verträgen und UN-Resolutionen widerspreche, so Kalın. Die Verlegung der Botschaft, während  der Nahost-Frieden in einem fragilen Zustand sei, werde den Nahost-Friedensprozess zunichtemachen und neue Spannungen und Konflikte in der Region auslösen. Man hoffe, dass die USA solch einen fatalen Fehler nicht machen.

 

Die “Stimme Russlands“ meldet, Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu sei zur Teilnahme an der NATO-Außenministerkonferenz in die belgische Hauptstadt gereist. Dort werde Çavuşoğlu mit seinem US-Amtskollegen zu einem Gespräch zusammenkommen. Bei dem Treffen soll das Versprechen von US-Präsident Donald Trump, der YPG, dem Syrien-Ableger der separatistischen Terrororganisation keine Waffen zu liefern sowie der Prozess des Pentagons, Waffen an die YPG zu liefern, erörtert werden.  Ein weiteres Gespräch werde Çavuşoğlu mit dem griechischen Außenminister Nikos Kocias am Rande der Konferenz führen.

 

 “Voice of America” meldet, in der Denkfabrik Middle East Institute in der US-Hauptstadt Washington sei die 8, Türkei-Jahreskonferenz veranstaltet worden. Der stellevertretende Staatssekretär im US-Außenministerium  für Europa und eurasische Angelegenheiten, Jonathan Cohen habe auf dem Panel unter Motto “Die Türkei zwischen Russland und dem Westen” gesagt, dass die türkisch-amerikanischen Beziehungen immer stark gewesen seien. Zugleich habe er auf die Bedeutung der Fortsetzung des Dialogs und der Diplomatie hingewiesen. Cohen habe gesagt, dass die Türkei über die zweitgrößte Armee in der NATO verfüge. Die türkische Regierung und das Volk habe jedes Lob verdient, weil sie den syrischen Flüchtlingen ihre Türen geöffnet hat, so Cohen.

 

 



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