Weltpresse: 11.12.2017

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Weltpresse: 11.12.2017

Die Nachrichtenagentur AP berichtet unter der Überschrift, „Türkischer Staatspräsident bezeichnet Israel als Terrorstaat“, nach den Worten von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan trage Israel keine anderen Werte als Besatzung und Plünderung. Man werde Jerusalem nicht dem Erbarmen eines Landes überlassen, das Kinder töte. Die Türkei werde ihre diplomatischen Bemühungen fortsetzen, damit der Beschluss von US-Präsident Donald Trump rückgängig gemacht wird. Der Beschluss von Trump habe in der Region Proteste ausgelöst. Der US-Beschluss sei von verschiedenen Ländern, darunter auch vom Verbündeten Frankreich und anderen verurteilt worden.

Die iranische Nachrichtenagentur IRNA schreibt unter der Überschrift, „Rohani wird am Montag in die Türkei kommen“, der Vize-Kanzleichef des iranischen Staatspräsidenten, Perviz Ismaili habe gesagt, dass der iranische Staatspräsident Dr. Hassan Rohani  am 12. Dezember zur Teilnahme an der außerordentlichen Jerusalem-Tagung der Staats- und Regierungschefs der Organisation für Islamische Zusammenarbeit, OIC, in die Türkei kommen werde. Wie Ismaili auf Twitter schrieb, werde der OIC-Gipfel am 13. Dezember stattfinden.

DPA meldet, der Gerichtsprozess gegen den mutmaßlichen Attentäter des  Anschlags auf den Istanbuler Nachtklub „Reina“ vom vergangenen Silvester werde beginnen. Neben dem Usbekisch stämmigen Abdulakdir Mashapirov würden 56 weitere Verdächtige vor das Gericht in Silivri gestellt.  Der mutmaßliche Attentäter hatte den Nacktklub gestürmt und 39 Menschen getötet und 79 weitere verletzt. Die Staatsanwaltschaft fordert für den Reina-Attentäter Lebenslänglich.

Wie Ria Novosti schreibt, würden Russland und die Türkei das Atomkraftwerk Akkuyu ins Leben rufen. Nun werde man mit Beiträgen von Russland zur Bauphase des Projekts übergehen. Mit einer Zeremonie werde mit den Bauarbeiten der Energieblocks begonnen. Diese Erklärung sei vom Pressesprecher von Akkuyu Nuklear Energie Murat Fırat gemacht worden. An der Grundsteinlegungszeremonie würden auch Rosatom Generaldirektor Aleksej Lihachev und Energieminister Berat Albayrak teilnehmen.



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